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Stand: 07.08.2008
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Protektor checken !!

Permanent Airbags funktionieren nach dem Prinzip, dass die im Schaumstoff enthaltene Luft durch die umgebende Hülle bei einem Aufprall kontrolliert entweicht und dadurch den einwirkenden Stoß dämpft. Damit Permanent Airbags wirksam schützen können, muss die Hülle unbeschädigt sein. Sonst entweicht die Luft aus dem Schaumstoff unkontrolliert und schlagartig, die Schutzwirkung stark vermindert.

Bei einem harten Aufprall auf den Permanent Airbag, kann die Hülle durch Überlastung beschädigt werden, d.h., die aus dem Schaumstoff austretende Luft kann die Nähte der Hülle platzen lassen. Derartig beschädigte Protektoren müssen umgehend ausgetauscht werden.

Bei Permanent Airbags, deren Hülle nicht fest vernäht, sondern mit einem Reißverschluss fixiert ist, kann die Wirkungsweise des Protektors durch ein mögliches selbständiges Öffnen des Reißverschlusses außer Kraft gesetzt werden. Dies kann beispielsweise geschehen durch ein häufiges starkes Komprimieren des Airbags beim Verpacken des Gurtzeugs oder auch durch einen kleineren Aufprall auf den Protektor.

Die Bilder zeigen einen Permanent Airbag, an welchem der Reißverschluss der Hülle defekt war und der aus diesem Grund über seine gesamte Länge "aufgeplatzt" ist. Die Schutzfunktion dieses Airbags ist deutlich herabgesetzt.

Der DHV empfiehlt allen Gleitschirmpiloten, die Rückenschutzsysteme des Gleitschirmgurtzeuges, egal welcher Bauart, in regelmäßigen Abständen auf ihre Funktionstüchtigkeit zu kontrollieren. Bei Beschädigungen sollte man sich an den Hersteller des Gurtzeuges bzw. des Protektors wenden.

DHV - Deutscher Hängegleiterverband e.V.

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© FLYforFUN, Michael Engelhardt